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Wahrheiten der heiligen Schriften (insbesondere der Bibel) bezüglich ehelicher Sexualität

 

 

 

 

Die Problematik der reziprok anmutenden Relation zwischen christlich, geistlicher Liebe und dem Gesetz Gottes

 

 

Thematisierung von Leidenschaft in der Bibel

 

 

Beantwortung der Frage wie die eheliche Sexualität auszusehen hat

 

 

Auflistung sexueller Sünden innerhalb und außerhalb der Ehe.

Verbot von oralem und analem Geschlechtsverkehr und anderen sexuellen Sünden wie z.B. Sex während Schwangerschaften

(Sexuelle Unmoral/ Unzucht)

Das Eheleben auf :

http://daseheleben.de

Wahrheiten der heiligen Schriften (insbesondere der Bibel)

Sexualität in der Ehe

Verbot von analem und oralem Geschlechtsverkehr

 

Der thematische Schwerpunkt liegt auf einer Implementierung des Verbots von Oral- und Analsex auf Grundlage der Bibel, auch in Deutschland.

 

Aufgrund befürchteter Brisanz und Relevanz der Thematik habe ich mich entschieden ausgewählte Teilinhalte dieser Seite vorab sukzessive online zu stellen. Falls bereits Bedarf an den vorhandenen Informationen besteht, hoffe ich betroffenen Menschen so gut wie möglich vorab zu helfen, oder zu eigenen Studien zu animieren. Deshalb bitte ich um Verständnis, dass fehlende Inhalte nicht mit dem Vermerk "in Bearbeitung" gekennzeichnet sind. Zudem ergänze und überarbeite ich einzelne Teilaspekte wenn nötig erneut. Da sich die Seite deshalb momentan ständig in Bearbeitung befindet bitte ich etwaige Fehler, insbesondere Schreib- und, Grammatikfehler, unkommentiert zu entschuldigen. Fehlenden Quellenangaben ergänze ich, sobald ich dazu komme. (Ein vollständiger Entwurf (mit Quellenangaben) des Textes, der dieser Seite zugrunde liegt, habe ich bereits urheberrechtlich geschützt vorliegen. Allerdings arbeite ich noch an einigen Unterpunkten, Ergänzungen und Änderungen.)

 

Das nächste Update werde ich voraussichtlich spätesten zum Jahreswechsel veröffentlichen. Bis dann können vielleicht auch die Inhalte der Seite als PDF heruntergeladen werden.

Die New King James Version:

 

 

 

1. Korinther 6, Vers 9 u. 10 (New King James Version)

 

Do you not know that the unrighteous will not inherit the kingdom of God? Do not be deceived. Neither fornicators, nor idolaters, nor adulterers, nor homosexuals, nor sodomites, nor thieves, nor covetous, nor drunkards, nor revilers, nor extortioners will inherit the kingdom of God.

 

 

 

Auf der Grundlage von vielen englischen Wörterbüchern leitet sich das englische Wort "sodomite" aus dem Wort "sodomy" ab. Das Wort "sodomy" hat 3 Bedeutungen:

1. Anal- oder Oralsex von zwei Personen des gleichen Geschlechts

2. Anal- oder Oralsex von zwei Personen des unterschiedlichen Geschlechts

3. Sex mit einem Tier

 

(Der Umstand ob die Sexualpartner verheiratet sind oder nicht spielt bei den Definitionen vieler englischer Wörterbücher keine Rolle, und wird auf der Grundlage der englischsprachigen Bibel an einer anderen Stelle in der Bibel erklärt.)

(vgl. z.B. http://dictionary.reference.com u. http://legal-dictionary.thefreedictionary.com)

 

Aufzuführen sind an dieser Stelle auch die langzeitig in den USA (abhängig von den einzelnen Bundesstaaten) und Israel verbreiteten „sodomy laws“, die auch verheirateten Ehepaaren den oralen und analen Geschlechtsverkehr unter Strafe verboten haben. Diese wurden erst im Jahr 2003 in Amerika völlig abgeschafft.

(vgl. Z.B. http://www.glapn.org/sodomylaws/sensibilities/introduction.htm und http://thelinknewspaper.ca/article/6976)

 

 

In vielen deutschen Übersetzungen scheint an dieser Stelle kein Verbot von oralem und analem Geschlechtsverkehr zu stehen. Das kann zu Zweifeln an der englischen Übersetzung führen. Auch die deutsche Schlachter Bibel lässt nur vermuten, dass sich an dieser Stelle ein Verbot von oralem und analem Geschlechtsverkehr verbirgt.

 

John Mac Arthur Studienbibel (Schlachter Version 2000; ISBN 978-3-89397-017-9 Diese Studienbibel empfinde ich als hilfreich, mit einem Kaufpreis von ca. 35,- € ist sie zudem sehr preiswert).

 

 

Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.

(1 Korinther 6, Vers 9, Version Schlachter)

 

Dazu erklärt Herr John Mac Arthur, der unter anderem als Ältester und Bibellehrer in der Grace Community Church in Sun Valley arbeitet:

 

 

Das Reich Gottes ist die geistliche Sphäre der Erlösung, wo Gott als König über alles regiert, die durch Glauben zu ihm gehören (Alle Gläubigen befinden sich in diesem Reich, warten jedoch darauf, im künftigen Zeitalter das volle Erbe des Reiches anzutreten. Wer von solchen Freveltaten charakterisiert ist, der ist nicht errettet. Gläubige können zwar solche Sünden begehen und tun das auch, aber sie sind davon nicht charakterisiert. Solche Sünden können kein durchgängiges Lebensmuster von Gläubigen sein. Wenn ein Gläubiger davon gekennzeichnet ist, dann gibt dies zu erkennen, dass er nicht im Reich Gottes ist. Wenn wahre Gläubige sündigen, sind sie betrübt darüber und ringen um Sieg über die Sünde.

Unzüchtige - Alle, die sexueller Unmoral nachgehen, insbesondere Unverheiratete

Ehebrecher - Verheiratete, die sich auf außerehelichen Geschlechtsverkehr einlassen

Weichlinge... Knabenschänder - Homosexuelle und Perverse. Diese Begriffe bezeichnen solche, die die normalen heterosexuellen Geschlechtsrollen und -beziehungen verdrehen und pervertieren...

 

(Vgl. John Mac Arthur Studienbibel (Schlachter Version 2000, Seite 1646 und 1647)

 

 

Unmissverständlich ist dieses Verbot in der deutschen Sprache aber in keiner Bibel, die ich bisher angeschaut habe, ausformuliert. Zudem stellt sich die Frage aus welchem Grund Gott Oral- und Analsex verbieten sollte, und ob es noch weitere Verse gibt in denen das Thema inhaltlich oder wörtlich aufgegriffen wird. Wie sollte dann Sexualität, im Sinne der Bibel, gelebt werden? Wie sieht es mit Theorien und Studien der Wissenschaft, insbesondere im medizinischen Bereich, aus? Was ist mit dem Wunsch nach Leidenschaft innerhalb der Ehe? Wie sieht es mit dem Gesetz und der Unterordnung aus? Gibt es Beweise? Und nicht zuletzt wie verhält man sich gegenüber dem Ehepartner oder gegenüber Dritten nach der Versündigung durch analen- oder oralen Geschlechtsverkehr. Diese und andere Fragen versuche ich auf dieser Seite aufzugreifen und zu beantworten.

 

Für alle Menschen, die am Thema interessiert sind, die sich aber nicht durch jede einzelne Seite klicken möchten, biete ich hier bald den kompletten Inhalt dieser Seite als PDF-Dokument zum Download an:

 

Der Monotheismus, wie er heutzutage insbesondere in Form des Christentums, Islams und Judentums existiert, wurde bekanntlich das erste Mal von dem ägyptischen Pharao Echnaton und seiner Ehefrau Nofretete praktiziert. Dieser erste bekannte Versuch den Willen, eines einzigen Gottes, zu erkennen und sich dementsprechend zu verhalten blieb nicht der letzte. Die Thora, der Koran und die Bibel, die in den größten monotheistischen Religionen der Neuzeit als heilig gelten, versuchen bis heute allen Menschen den Willen dieses einzigen Gottes zu erläutern. Sie beschreiben unter anderem die Erschaffung des Menschen, den Sündenfall und den Heilsplan von Gott. Zu dem Heilsplan gehörte die Sintflut und den damit einhergehenden Hang zur Transzendenz aller Menschen. Es folgt die Auswahl und Erziehung des heiligen Volkes Israels, die Geburt, das Wirken und die Lehren von Jesus Christus über Gott.

 

So wie die Schöpfung des Menschen von Gott ausging geht auch der Versuch mit dem Menschen zu kommunizieren, und ihn zum gewünschten Verhalten zu bringen, bis zum heutigen Tag von Gott aus, als Zeichen seiner Gnade.

 

Adam, Eva und Noah, sowie Abraham, Sara, Jakob und andere Gläubige des Alten Testaments erhielten von Gott direkte Anweisungen, die sie befolgen durften. Josef zum Beispiel erhielt Prophezeiungen durch seine Träume. Schließlich erhielt Moses die bekannten Gesetzte, die er nach Anweisung Gottes für das Volk zu interpretieren, ausformulieren und mithilfe der Priester in die Praxis umsetzen sollte. Danach sprach Gott mit seinem Volk durch verschiedene Propheten, auf Grundlage des Geistes der gegebenen Gesetze.

 

Mit dem Kommen von Jesus Christus erhielt die Kommunikation Gottes mit den Menschen den ersten Höhepunkt. Die Lehren von Jesus Christus sind bis heute vor allem in Form der vier Evangelien und von den restlichen Büchern des Neuen Testaments in der Bibel nachzulesen. Mit der Sendung des Heiligen Geistes auf die Welt, und dessen Hilfe, können alle Menschen heutzutage Gottes Willen besser verstehen. Trotzdem kann es immer noch zu Missverständnissen kommen. Diese Fehlinterpretationen von Gottes Willen können, wahrscheinlich aufgrund geistlicher und/oder fleischlicher (feinstofflicher, körperlicher) Gegebenheiten, zu einem Handeln und/ oder einer Geisteshaltung gegen Gottes führen. Auch bei Menschen, die überzeugte Christen sind.

 

Deshalb gibt es in der Beziehung von Gott und Mensch viele Aspekte zu beachten. Hier möchte ich nur einen Aspekt näher beleuchten, nämlich den der Sexualität innerhalb der Ehe und die Auswirkungen dieses Teils der Beziehung zwischen Mann und Frau auf die Beziehung zu Gott. Zu dem Thema Ehe gibt es bereits sehr viel Literatur, speziell die geistlichen Gesetzmäßigkeiten werden sehr oft diskutiert. Oft wird das Thema Sexualität allerdings nur kurz erwähnt oder übersprungen. Deshalb will ich speziell die Sexualität in der Ehe zum Thema dieser Ausführungen machen. Ich möchte verdeutlichen wie sich eine gottesfürchtige Haltung gegenüber den körperlichen Bedürfnissen des Partners positiv auf die geistigen Ziele des Ehepaars auswirkt. Gleichzeitig möchte ich begründen warum in der Bibel bestimmte sexuelle Praktiken auch für Ehepaare untersagt sind (und alle Christen sich daran halten sollten und dürfen). Ansatzweise versuche ich schlussendlich anzudeuten wie sich eine Zuwiderhandlung gegen Gottes Willen oder eine geistige Haltung, die auf die Zuwiderhandlung gegen die Verbote (auf die ich in dieser Internetseite hinweise) abzielt, auf die Beziehung zum Ehepartner und zu Gott negativ auswirkt.

 

Der heilige Bund der Ehe, in der katholischen Kirche sogar eins der heiligen Sakramente, wird in der Bibel häufig diskutiert, dabei ist auch die eheliche Sexualität eigentlich kein Tabuthema. Es sind einige klare Regeln dort dazu veröffentlicht. Diese Regeln sind vielen Christen, z.B. aufgrund der unklaren Definition von manchen Wörtern, momentan vielleicht unbekannt. Und selbst wenn diese Verbote bekannt sind, können sie oft nicht mehr richtig in den Gesamtzusammenhang der Bibel eingeordnet werden, sondern werden vielleicht angezweifelt. In dieser Abhandlung werde ich alle Verbote aufführen, erklären und in den Gesamtzusammenhang einordnen. Mein Schwerpunkt liegt nicht auf der oben genannten englischen Übersetzung. (Vor allem weil ich die New King James Version noch nicht viel gelesen haben, sondern fast ausnahmslos die Bibel in deutscher Sprache studiere.) Dieser Vers soll hauptsächlich Interesse für meine nachfolgenden Erklärungen in deutscher Sprache (basierend auf deutschen Übersetzungen) wecken.

 

Die neuen Medien wie Fernsehen und Internet sind ein Segen und ein Fluch für Gottes Verhältnis zu Ehepaaren. Sie sollten allerdings nur ein Segen sein. Denn während die Sexualisierung der Gesellschaft ständig neue Formen annimmt, sind die Inhalte der Bibel seit fast 2000 Jahren dieselben. Die folgenden Ausführungen versuchen diese Diskrepanz zu überbrücken. Einerseits möchte ich aufführen wie die Sexualität nach der Bibel richtig auszusehen hat, und welche Spielräume vielleicht bleiben (ohne Garantie auf Heilsicherheit), andererseits möchte ich begründen weshalb manche sexuelle Sünden wie z.B. Oral- oder Analsex dazu führen, sich gegen Gott und seine Mitmenschen zu versündigen und geistiges Wachstum verhindern oder verschlechtern können.